Kabarettgeschichte(n) Dr. Gisela Oechelhae­u­ser — Bern­burg

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Erin­ne­run­gen an Distel-Inten­dan­tin und Kaba­ret­tis­tin Dr. Gisela Oechelhae­u­ser

Kaba­rett­his­to­risch inter­es­sant war eben­falls die Veranstaltung im Mai 2018. Im Mittel­punkt stand das Wirken der Distel-Inten­dan­tin Dr. Gisela Oechelhae­u­ser. Sie war von 1990 an bis zu ihrer Enttar­nung als Stasi IM „Gisela“ im Früh­jahr 1999 Schau­spie­le­rin, Regis­seu­rin und Leite­rin des nach der Wende priva­ti­sier­ten Ensem­bles. Als Zeit­zeu­gen berich­te­ten ihre ehema­li­gen Kolle­gen, die Distel-Schau­spie­ler  Edgar Harter  und  Michael Nitzel, ausführ­lich über diese für das Kaba­rett insge­samt sehr erfolg­rei­chen Jahre des Neuan­fangs unter privat­wirt­schaft­li­chen Bedin­gun­gen. Auf Bitten der heuti­gen Distel-Direk­tion saß Frau Oechelhae­u­ser nicht auf der Bühne, sondern in Beglei­tung ihres Anwalts ledig­lich im Zuschau­er­raum. Dies führte nach Ende der Veranstaltung zu einer hefti­gen spon­ta­nen Diskus­sion über das Für und Wider der Kaba­ret­tis­tin Gisela Oechelhae­u­ser, über Moral auf der Kaba­rett­bühne sowie über die Entschei­dun­gen des dama­li­gen Ensem­bles einschließ­lich seines Haus­au­tors Peter Ensikat.

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