Kabarettgeschichte(n) Ursula Schmit­ter — Bern­burg

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Gästin: Ursula Schmit­ter

„Keine Thea­ter­gat­tung steht so eng zwischen Kunst und Politik wie das Kaba­rett“, schrieb der Publi­zist F.-B- Habel über diese Reihe im Novem­ber 2017 in Das Blätt­chen. „Ein Blick zurück kann da manche Geschichts­stunde erset­zen, zumal wenn es sich um das Kaba­rett in der DDR handelt.“ Und so war es dann auch. Bei der Auswahl der Teil­neh­mer wurde beson­de­rer Wert auf eine lang­jäh­rige Kaba­ret­ter­fah­rung gelegt. Die neue Reihe unter der Gesprächs­füh­rung von Jürgen Klammer begann am 7. April 2011 mit Ursula Schmit­ter, der wohl besten Diseuse des DDR-Kaba­retts. Die heute 94jährige Grand Dame des Leip­zi­ger Chan­sons betrat 1948 die Kaba­rett­bühne (Die Rampe) und prägte mit ihren Liedern und Chan­sons, vertont von ihrem Ehemann  Gerd Holger, der viele Jahre als musi­ka­li­scher Leiter der Leip­zi­ger Pfef­fer­mühle wirkte, ab 1955 in mehr als vierzig Jahren den Stil dieses Kaba­retts. Zum Abschluss der Veranstaltung belohnte Ursula Schmit­ter die aufmerk­sa­men Zuhörer mit einem a cappella vorge­tra­ge­nen Lied aus dem Jahr 1948: „Das Kind seiner Zeit“.

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