Schlagwortarchiv für: Kabarett

Auszeichnung: Museum des Monats Dezember

Benjamin, ich hab´ nichts anzuzieh´n!

Kabarett und Malerei – Die Doppelbegabten

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Evelin Förster: Benjamin, ich hab‘ nicht’s anzuzieh’n!

So, 15.03. |  19:30 Uhr  |  Einlass 18:00 Uhr |  Eintritt 20€

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Benjamin, ich hab‘ nicht’s anzuzieh’n!“ oder  „Wo sind Deine Haare, August?

Alles, was das gesellschaftliche wie private Leben betraf, wurde in der Hochzeit der Unterhaltungsmusik bis in die frühen 1930er Jahre besungen – „Von Kopf bis Fuß“ sozusagen. Also auch die Mode. Und demzufolge erscheinen die Feststellung, nichts anzuzieh’n zu haben, und die Frage nach dem Verbleib der Haarpracht nur folgerichtig.

Aber nicht nur Kleidung, sondern auch das Schminken, das Telephonieren oder der „Gummikavalier“, der das Schwimmen zu einem spaßigen Vergnügen werden ließ, wurden besungen – und die Noten dazu mit grafisch gestalteten Titeln, den Notentitelblättern versehen. Für jeden Grafikliebhaber eine Augenweide. Gleichwohl verbergen sich hinter all den Blätter nicht nur Geschichten, sondern auch Biographien, und der Blick in Anstands- und Benimmbücher der Zeit unterstreicht, in welchem Maße die Unterhaltungsmusik immer top aktuell war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu einer kleinen Plauderei im Rahmen der Ausstellung „Benjamin, ich hab‘ nicht’s anzuzieh’n“ mit viel Musik und Bildern aus der Zeit von 1918 bis 1933 laden Evelin Förster und Ferdinand von Seebach am Piano herzlich ein.

 

Grischek / Lübke: Brotlos. Aber Kunst.

Fr, 20.011. |  19:30 Uhr  |  Einlass 18:00 Uhr |  Eintritt 22€

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Das neue Programm zweier Musiker, deren Wege sich zu Recht kreuzten und für die das Thema Rente nie ein Thema werden wird. Als große Künstler zeigen sie sich in diesem Programm nicht nur musikalisch, sondern auch bei der Beantwortung der Frage: „Was machen Sie eigentlich beruflich?“

Ihre eigenen Stücke, ob Song oder Instrumental, vereinen kunstvoll jahrelange Erfahrung mit musikalischem Einfallsreichtum, ihre bekannten und teils unentdeckten Coversongs sind keine Kopien, sondern neu gearbeitete Glanzstücke, ihre Moderationen sind einmalig unterhaltsam.

Ralf Lübke, einst Komponist und Gitarrist der Band „Rosenstolz“, sorgt mit seinem Gesang für tiefe Emotionen, und Frank Grischek, den Dieter Hildebrandt einen „hinreißend beleidigten Akkordeonisten“ nannte, für den Rest.

Matthias Reuter: Spottwichteln

Do, 03.012. |  19:30 Uhr  |  Einlass 18:00 Uhr |  Eintritt 22€

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Der Dezember ist ja der Rudolph unter den Monaten: entweder man stößt aufs alte Jahr an, aufs Neue oder auf Weihnachten: eine rote Nase hat man in jedem Fall. Dafür sollte man sich aber im Dezember auch die Zeit nehmen. Und so kümmert sich Matthias Reuter um satirische Weihnachtslyrik und Lieder und blickt gleichzeitig auf die Ereignisse des Jahres zurück. Alles an einem Abend. Mit Kabarett, Klavier und Geschenkpapier. Denn Spott sollte man schön verpacken. Sonst ist er bloß Gemecker.

Da gilt die gute alte Schrottwichtel-Regel: wenn Du etwas loswerden willst, dann mach lieber eine goldene Schleife drum. Darum verteilt Reuter selbstgemachte Spottwichtelgeschenke an alle, die sich darüber freuen. Und an die anderen auch. Ist ja Weihnachten. Und es gibt nichts Schöneres als etwas geschenkt zu bekommen. Außer vielleicht, wenn man für den Umtausch den Kassenbon wiederfindet.