Künst­ler mit Doppelbegabung

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«Allen drei Künst­lern ist gemein­sam: Sie mach(t)en Bühnen­kar­riere und mal(t)en profes­sio­nell», sagte Archiv­lei­te­rin Martina Keif­fen­heim zur Vernis­sage am vergan­ge­nen Freitag (6.5.) in Mainz. Diese Doppel­be­ga­bung sei aller­dings kaum bekannt. Wie die Ausstel­lung zeigt, hat der Schwei­zer Kaba­ret­tist und Schau­spie­ler Stein­ber­ger Grafik­de­sign studiert und ein eigenes Atelier gehabt. Zehn seiner Zeich­nun­gen sind zu sehen, aber auch Videos mit seinen Sketchen.
Die Kaba­ret­tis­tin und Sänge­rin Kort­haus steht schon seit 25 Jahren auf der Bühne, kennt sich aber auch mit Farbe und Staf­fe­lei aus. Graß­hoff (1913–1997), dessen Nach­lass das Kabarett­archiv besitzt, war ein viel­sei­ti­ger Künst­ler, Zeich­ner, Maler, Schrift­stel­ler und Schla­ger­tex­ter. «Sein Herz hing an der Dich­tung und der Malerei», sagte Keif­fen­heim. Zum Leben und Werk der Künst­ler können die Besu­cher auch an multi­me­dia­len Stelen mehr erfahren.

Die bereits in der Corona-Pande­mie 2021 eröff­nete und jetzt über­ar­bei­tete Ausstel­lung ist noch bis Februar 2023 zu sehen. Die Zeich­nun­gen der Kaba­ret­tis­ten Nagel­ritz (Dirk Langer), Matthias Egers­dör­fer und der Lieder­ma­che­rin Kristin Bauer-Horn mussten für die drei neuen, Stein­ber­ger, Kort­haus und Graß­hoff weichen.

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