Wolf­gang Gruner

Kabarettist, Synchronsprecher, Schauspieler & Regisseur
* 20. Septem­ber 1926 in Rathe­now;
† 16. März 2002 in Berlin

Allge­meine Infor­ma­tio­nen

Wolf­gang Gruner (1926 — 2002) ist die Verkör­pe­rung des sprich­wört­li­chen ‚Berli­ner Origi­nal mit Kodder­schnauze und Herz’ im bundes-repu­bli­ka­ni­schen Kaba­rett. Ob als Stra­ßen­fe­ger ‚Otto Schruppke’ in der Berli­ner Abend­schau der sech­zi­ger Jahre, Taxi­fah­rer ‚Fritze Flink’ in der ZDF-Fern­seh­quiz­show ‚Der große Preis’ in den acht­zi­ger Jahren oder in den zahl­lo­sen Soli bei den Stachel­schwei­nen, verwan­delt Schnell­spre­cher Gruner sich poin­ten­si­cher und mit wachem Gespür für poli­ti­sche Verhält­nisse und Perso­nen in den ‚Mann von der Strasse’. Als Autor, Darstel­ler und Regis­seur prägt er den volks­tüm­li­chen Stil des West­ber­li­ner Tradi­ti­ons­ka­ba­retts und wird als dessen Symbol­fi­gur zu dem neben Dieter Hilde­brandt popu­lärs­ten Kaba­ret­tis­ten der Nach­kriegs­zeit. Als Volks­schau­spie­ler in Film, Fern­se­hen und auf der Thea­ter­bühne zu sehen, ist den von ihm geschaf­fe­nen Figuren eines gemein­sam:
„Es ist immer jemand, der nicht dusse­lig ist, der den Dreck der Zeit zusam­men­fegt, ihn in seine Schub­karre packt und kommen­tiert“. (Gruner über Gruner)

Stifter:

Köbig GmbH

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