Eckart Hach­feld

Schriftsteller, Texter & Drehbuchautor
* 9. Oktober 1910 in Mörchin­gen, Loth­rin­gen;
† 5. Novem­ber 1994 in Berlin

Allge­meine Infor­ma­tio­nen

Eckart Hach­feld (1910 — 1994) ist der viel­sei­tigste unter den Quali­tät und Anspruch des bundes­deut­schen Nach­kriegs­ka­ba­retts bestim­men­den Autoren. Von Werner Finck geför­dert, hat er als Texter von Hamburgs Bonbon­niere, Stutt­garts Mause­falle oder Berlins Stachel­schwei­nen maßgeb­li­chen Anteil an der Neuori­en­tie­rung des Kaba­retts nach 1945.
Als Haus­au­tor prägt er den Stil des Düssel­dor­fer Kom(m)ödchen, für Wolf­gang Neuss entwi­ckelt er die Figur des ‚Mann an der Pauke’. Krea­tivs­ter Sati­ri­ker des Wirt­schafts­wun­ders, schreibt er für Funk und Fern­se­hen, Film­dreh­bü­cher für Heinz Rühmann und ab 1954 wöchent­li­che Kolum­nen als ‚Amadeus’ in der ‚Welt’, später dem ‚Stern’. Seine größten Erfolge aber feiert der „Kaiser unter den Kaba­rett- Textern“ (Sammy Drech­sel) mit Schla­ger­chan­sons für Udo Jürgens – ‚Aber bitte mit Sahne’:
„Wer für Heinz Erhardt und Wolf­gang Neuss Texte schrei­ben konnte, muss einen Hirn­ra­dius an Komik besit­zen, der einen immer an Urlaub aus Bonhoef­fers Anstal­ten erin­nert. Ein geis­ti­ger Flick­kon­zern, und wer ihn enteig­net, wird der Wilhelm Busch des 20. Jahr­hun­derts.“ (Wolf­gang Neuss)

Stifter:

Deut­sches Kabarett­archiv

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