Dieter Haller­vor­den

Komiker, Kabarettist, Schauspieler, Sänger, Synchronsprecher, Moderator und Theaterleiter
* 5. Septem­ber 1935 in Dessau, Land Anhalt

Allge­meine Infor­ma­tio­nen

Dieter Haller­vor­den (1935) ist als anar­chi­scher Slap­stick-Kaba­ret­tist der umtrie­bige Harle­kin des poli­ti­schen Humors. Nach Anfän­gen bei den ’Bedien­ten’ gehört der “volks­nahe Intel­lek­tu­elle“ (Harald Marten­stein) 1960 zu den Grün­dern der bis heute von ihm gelei­te­ten Berli­ner ’Wühl­mäuse’, die nach mehr als dreißig Ensem­ble­pro­gram­men seit 1986 eine der erfolg­reichs­ten Gast­spiel­büh­nen der Repu­blik betrei­ben. Der “Dr. Mabuse des Kaba­retts“ (NRZ) verwan­delt sich in den sieb­zi­ger Jahren für Fern­seh­se­rien und Filme in den Tolpatsch ’Didi’ und wird zum höchst erfolg­rei­chen ’Blödler der Nation’. Anfang der neun­zi­ger Jahre kehrt die “Insti­tu­tion des Haupt­stadt­ka­ba­retts“ (Die Welt) diesen Nonsens-clow­ne­rien den Rücken und widmet sich “im Spagat zwischen Quote und Quali­tät“ (Dieter Haller­vor­den) in den TV-Serien ’Spott­schau’ und ’Spott-Light’ wieder der kriti­schen Satire. Nach der Jahr­tau­send­wende dann glänzt der perfek­tio­nis­ti­sche Erzko­mö­di­ant als Charak­ter­dar­stel­ler in Theater- und Film­rol­len:
„Ein Eulen­spie­gel in rotem Anzug und schwar­zer oder karier­ter Weste, jongliert er mit den Weis­hei­ten und den Absur­di­tä­ten des im Leben so oft zum Besten gehal­te­nen gesun­den Menschen­ver­stan­des, ein ironi­scher Gaukler auf dem Seil über Wahr­heit und Irrtum.“ (Berli­ner Morgen­post)

Hörpro­ben:

Haben sie Lust (Inter­pre­ten Die Wühl­mäuse)
Ich hab mich vor dem Auftritt noch ein biss­chen hinge­legt
Maske in Gas (Inter­pre­ten Dieter Haller­vor­den / Rotraud Schind­ler)

Stifter:

Hans-Diet­rich Genscher

Weitere Infos:

archiv@kabarett.de oder in unserem Find­buch

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