Teil 6: Moral hin! Moral her!

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Teil 6: Moral hin! Moral her!

Kaba­rett in Wende­zei­ten (1983–2000)

Von Richard Rogler bis Frank-Markus Barwas­ser: der sechste und letzte Teil der sechs­tei­li­gen Ausstel­lungs­reihe zur Geschichte des deut­schen Kaba­retts doku­men­tiert

Neben Parodis­ten wie Mathias Rich­ling und Real­sa­ti­ri­kern wie Martin Buch­holz sind es die sich weniger mit dem Kanzler als den gesell­schaft­li­chen Struk­tu­ren jenseits der Tages­po­li­tik beschäf­ti­gen­den Kaba­ret­tis­ten wie Richard Rogler oder Bruno Jonas, die den Diskurs bestim­men. Ähnlich inno­va­tiv wie diese verfah­ren in der DDR Peter Ensikat und Wolf­gang Schal­ler mit ihren landes­weit nach­ge­spiel­ten Kaba­rett-Stücken für die Dresd­ner Herku­les­keule, in denen sie auf eine Reform des Staats­so­zia­lis­mus setzen.

Die Kaba­rett- und Klein­kunst­szene, wie sie sich heute darstellt, den Grund­stein dafür bilden die gern geschmäh­ten 80er Jahre. Nicht nur, was die Prot­ago­nis­ten angeht, auch in Bezug auf ihre unter­schied­li­chen Spiel­for­men zwischen Varieté, Theater und Polit-Enter­tain­ment.

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