Teil 2: Die arme Repu­blik

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Teil 2: Die arme Repu­blik

Kaba­rett in den golde­nen 20ern (1919–1932)

Vom Schall und Rauch bis zu den Vier Nach­rich­tern: der zweite Teil der sechs­tei­li­gen Ausstel­lungs­reihe zur Geschichte des deut­schen Kaba­retts doku­men­tiert die zur Blüte­zeit des Kaba­retts verklär­ten 20er Jahre.

Zu Beginn des unru­hi­gen Jahr­zehnts formu­lie­ren das zweite Schall und Rauch, die Wilde Bühne und das Cabaret Größen­wahn ihren Protest gegen die reak­tio­nä­ren Tenden­zen in der Politik und Gesell­schaft. Poli­ti­sches Kaba­rett erlebt seine erste, kurze Blüte­zeit.

Doch ab Mitte der 20er Jahre ist Politik nicht mehr gefragt. Das Publi­kum will sich amüsie­ren und dies geht nirgendwo so gut wie im 1924 eröff­ne­ten „Kaba­rett der Komiker“. Hier ist für jeder­mann etwas zu finden: Zeit­kri­tik, Operet­ten­zau­ber, Schla­ger, Varie­té­kunst, Lite­ra­tur und Humor. Die Kaba­rett-Revuen von Fried­rich Holla­en­der und Mischa Spoli­an­sky spie­geln unter­des­sen den Zeit­geist der Zwan­zi­ger wieder.

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